Die 44. Deutschen Jugendmeisterschaften beendeten die Flossenschwimmer des Tauchclub Harz mit 3 Einzeltiteln. Top Fit präsentierte sich die Mannschaft der Trainer Mario Koch, Jörg Fischer und Holger Dalichow in Rostock.
Erfolgreichster Sportler seitens des Vereins war David Stadler. Der 15 jährige war auf seinen starken Strecken, den 50m FS und den 50m AP nicht zu schlagen. Leider reichten die erzielten Zeiten nicht für einen der Plätze in der diesjährigen Jugendnationalmannschaft, so dass im nächsten Jahr noch mehr Gas gegeben werden muss, um dieses Ziel tu erreichen
Ebenfalls Siegreich präsentierte sich Lucas Liebegut dem ein Einzeltitel über die 100m FS, die er mit einer Zeit von 45,03s beendete, gelang. Lucas gelang zudem noch ein 3. Platz über die 200m FS den ein 2. Platz über die 50m FS. Ganz stark präsentierte sich neben den beiden älteren Sportlern Dominique Mäter. Zum ersten Mal bei den Jugendmeisterschaften am Start kehrte er gleich mit 3 Einzelmedaillien nach Hause. 1x Silber und 2x Bronze sowie ein 5. Und ein 6. Platz war der Lohn für seinen Trainingsfleiß. Ebenfalls eine Einzelmedaillie erreichte Michael Größler der einen 3. Platz über die 800m FS errang. Niklas Weller komplettierte die Jungenmannschaft. Auch er schlug sich achtbar im starken Teilnehmerfeld und erreichte als beste Einzelplatzierung Rang 5 über 800m FS. Die Mädchenmannschaft konnte in diesem Jahr zwar nicht mit Einzelsiegen aufwarten. Jedoch präsentierten Sie sich alle in hervorragender Form. Für Ulrike Becker, Johanna Schiller und Pauline Wesche waren es ebenfalls die 1. Dt. Jugendmeisterschaften. Pauline erreichte hier gleich auf Anhieb 3-mal den 3. Platz in der Jahrgangswertung. Nicht zum ersten Mal dabei war Henriette Dalichow die sich auch in diesem Jahr wieder gut in Szene setzen konnte. Der 2. Platz in der Jahrgangswertung über ihre Lieblingsdisziplin den 50m FS ist hier hervorzuheben. Gleiches gelang Ihrer Schwester Frederike über die 400m ST. Mit neuer persönlicher Bestleistung von 4.28,28 kam Sie ins Ziel.
Mit Marta Bergmann, Tessa Kühn und Luise Fischer verstärkten noch 3 Sprinter die TC Harz Mannschaft. Leider hatte vor allen Dingen Marta wieder das Pech auf Ihrer Seite. Eine Disqualifikation über die 50m FS begrub den Traum von der Einzelmedaillie. Für Luise Fischer und Tessa Kühn bedeuteten diese Dt. Jugendmeisterschaften so langsam Abschied vom Wettkampfsport zu nehmen. Beide Sportlerinnen werden sich im kommenden Jahr auf ihr Abitur konzentrieren. Die Trainerschaft wünscht beiden für dieses Vorhaben viel Erfolg.
Kategorie: Flossenschwimmen
Malte Schüler und die Jungenstaffel dominieren bei den dt. Kindermeisterschaften
Bereits zum 11. Mal trug der Chemnitzer Tauchsportverein die deutschen Kindermeisterschaften im Flossenschwimmen aus. Alle Kinder bis 11 Jahre wetteiferten über die kurzen sowie die langen Finswimmingstrecken um den Titel Dt. Kindermeister bzw. Dt. Kindermeisterin 2013.
Herausragende Starter dieses Wettkampftages waren Matilda Hannes vom Tauchsportclub Erfurt JG 2003 und malte Schüler vom Tauchclub harz im JG 2002, die das maximal mögliche, d.h. 6 mal Platz 1 erkämpfen konnten.
Malte, bereits in diesem Jahr zum besten Nachwuchssportler des Landkreises harz des Jahres 2012 gekürt, überzeugte einmal mehr mit einer phantastischen Zeit über die 50m FS, die er in 24,15 s zurücklegte. Neben Malte ging im Jahrgang 2002 auch Nico Lissel an den Start. Zur Überraschung seiner Heimtrainer Holger Dalichow und Mario Koch überzeugte auch er mit tollen Bestzeiten auf allen Strecken. Platz 2 über die 400m FS und jeweils 3. Plätze über die 100 und 200m FS waren der Lohn für seinen Trainingsfleiß in den vergangenen Wochen. Leider bleib ihm die verdiente 2. Silbermedaille des Tages verwehrt, da er über die 50m FS aufgrund eines Wacklers auf dem Startblock disqualifiziert wurde.
Die beiden Starter im Jahrgang 2003 Louis von Gynz Rekowski und Noah Dalichow schafften in diesem Jahr leider nicht den Sprung unter die besten 3. Beiden Sportlern fehlte hier das nötige bisschen Glück, da z.T. die Entscheidung mit dem Anschlag fiel. Die erreichten Plätze 4-8 und der enge Abstand zum Podest stimmte die beiden dennoch positiv. „Im nächsten Jahr stehen wir wieder da oben und zeigen den anderen, dass mit uns Harzern immer zu rechnen ist.“
Nicht zu schlagen waren die 4 Jungs in den Staffelentscheidungen über die 4x50m und 4x100m FS. Bereits als schnellste Mannschaft gemeldet dominierten Sie diese Entscheidungen jeweils von Anfang an und überließen keinem anderen Verein auch nur einmal die Führung. Da sich keiner der 4 einen Patzer erlaubte hieß der zu verkündende Sieger dieser Entscheidungen: „Sieger wurde die Mannschaft des Tauchclub Harz. e.V. in der Besetzung Noah Dalichow, Nico Lissel, Louis v. Gynz Rekowski und Malte Schüler. Herzlichen Glückwunsch“.
Die Osterferienwoche wurde vom Landestauchsportverband dazu genutzt die viel versprechenden Nachwuchstalente im Finswimming des Landes Sachsen-Anhalt in die Landessportschule nach Osterburg einzuladen. Die Teilnehmer des Tauchclub Harz und des USV Halle trafen zum ersten Mal außerhalb eines Wettkampfes aufeinander. Joanna Schiller, Dominique Mäter, Malte Schüler, Nico Lissel, Louis von Gynz Rekowski und Noah Dalichow, sowie Noah Bihari, Ruben Gerlach, Marlene Heller, Lucy Lichtenfeld, Julia Berger und Hanna Thiele waren aus Wernigerode bzw. aus Halle angereist um Kondition und Technik zu perfektionieren. Darüber hinaus sollten die Tage dazu dienen die Sportler einander näher zu bringen und zu einem Team zusammenzufügen. Nach der fast zeitgleichen Anreise und der ersten Kontaktaufnahme wurden die Eltern wieder nach Hause geschickt und das große Abenteuer Trainingslager begann. Die größte Überraschung für die Kinder waren die sehr gut ausgestatten Zimmer in der Sportschule. Sogar einen Fernseher gab es in jedem Zimmer. Die Anreise, die ungewohnte Situation und die vielen neuen Eindrücke führten zu wuseligen ersten Stunden und einer kurzen Nacht. Glücklicherweise waren die Wege zum Essen und den Trainingsstätten kurz, so dass die Ruhephasen maximal ausgenutzt werden konnten. Der Montagvormittag stand im Zeichen des Kennenlernens und lustiger Spiele. Wobei die Kinder lernten, dass Eisbären und Robben nicht nur im ewigen Eis leben. Die folgenden Tage waren vollgestopft mit Training im Wasser und an Land. Die ersten Einheiten fanden am frühen Morgen noch vor dem Frühstück statt. Damit die Kinder aber nicht mit leerem Magen schwimmen mussten, wurden sie mit Müsli- oder Schokoriegeln versorgt. Insgesamt standen in den vier Tagen zwölf Trainingseinheiten mit insgesamt 24 (!) Stunden Training auf dem Plan. Aber auch der Spaß kam an diesen Tagen nicht zu kurz. Ein Highlight war das Bowlen auf der hauseigenen Bowlingbahn. Malte Schüler feierte dort mit allen seinen 11.Geburtstag. Seine Mutti und Oma nahmen den weiten Weg auf sich um an dieser Feier teilzunehmen und die Kinder mit Süßigkeiten und selbst gebackenem Kuchen zu versorgen. Für Zerstreuung in den Pausen sorgte der Billardtisch im Entree der Sportschule. Beim Vergleich mit Queue und Kugeln fanden sich die Kinder aus den Vereinen schnell zusammen. Trotz oder wegen des intensiven Trainings vergingen die Tage sehr schnell. Am Abreisenachmittag konnten die Kinder im Wasser zeigen, dass ihre Talente nicht nur auf das Finswimming begrenzt sind. Das 1 Metersprungbrett sorgte für kreative Sprünge und strahlende Gesichter. Bei den abschließenden Staffelspielen bewiesen die Kinder, dass sie tatsächlich zu einem Team zusammengewachsen waren. Herkunft und Vereinszugehörigkeit spielten keine Rolle mehr. Jeder gab sein Bestes um zum Sieg seiner Mannschaft beizutragen. Die wirklich allerletzte Trainingseinheit fand in der Geräteturnhalle statt. Dort konnten die Kinder auf dem Trambolin, den Sprungbrettern, den Turngeräten und der Sprunggrube noch einmal ihrem Spieltrieb und ihren Talenten freien Lauf lassen. Doch wie immer wenn etwas so richtig Spaß macht, es geht immer viel zu schnell vorbei. Alle haben die vier Tage genossen und auch wenn es sehr anstrengend war, wollen alle beim nächsten mal wieder dabei sein. Der Abschied fiel schwer schwer und alle freuen sich schon auf ein Wiedersehen bei den Kindermeisterschaften in Chemnitz. Abschließend muss allen Mitarbeitern der Landessportschule ein ganz großes Lob ausgesprochen werden. Das immer sehr leckere Essen, der super Service und vor allem die durchweg sehr netten und hilfsbereiten Mitarbeiter der gesamten Sportschule hatten einen großen Anteil an dem Gelingen des Trainingslagers und der super Stimmung unter allen Teilnehmern.