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Tauchaktionen

Thüringer Meisterschaften

Steffi Weißenborn schwimmt bei den Thüringer Meisterschaften zwei Deutsche Masters Rekorde für den TC Harz
Wenn 24 Sportlerinnen und Sportler im Alter von 9 bis 54 Jahren gemeinsam zu Meisterschaften anreisen, dann ist klar: Der TC Harz meint es ernst – und hat dabei auch noch jede Menge Spaß. Genau das bewies der Verein bei den diesjährigen Thüringer Meisterschaften in Erfurt und sorgte für Begeisterung auf und neben dem Becken.
Für die ganz großen Schlagzeilen sorgte Steffi Weißenborn. Mit nicht nur einem, sondern gleich zwei neuen deutschen Masters Rekorden ließ sie die Konkurrenz staunen und zeigte eindrucksvoll, dass Spitzenleistung und Vereinsverbundenheit beim TC Harz nicht nur bei den Kindern und Jugendlichen perfekt zusammenpassen. Ähnlich beeindruckend zeigte sich Matty Schmidt. Er ist seit Jahren in der Mannschaft etabliert und hatte offenbar beschlossen, das Wort „Bestzeit“ neu zu definieren. Bei jedem seiner Starts war die Uhr zum Teil deutlich schneller als je zuvor – ein persönlicher Rekord nach dem anderen, sehr zur Freude der Teamkollegen und Trainer.
Die jüngsten Teilnehmer Zoe Brüser, Luisa Naumann, Greta Böhme, Michel Fest und Jan Konstantin Römling wagten sich erstmals in ein Wettkampfgeschehen, das es in sich hatte. Ein rekordverdächtig großes Starterfeld, große Namen und viel Trubel – und mittendrin die jüngsten Wettkämpfer des TC Harz. Die 5 gingen mutig an den Start, sammelten Erfahrungen und durften am Ende stolz auf das Erreichte sein.
Dass die Saison für die Leistungsträger des Vereins offenbar keine Anlaufzeit braucht, bewiesen Noah Dalichow, Marnie Weißenborn, Oskar Hoffmeister, Erik Neumann, Emilius Rolle, Ronja Meyer und Mathilde Sinzig. Trotz des frühen Zeitpunkts im Jahr steigerten sie ihre persönlichen Bestleistungen und unterstrichen ihre Ambitionen sich als feste Größen in den Spitzen ihrer Jahrgänge etablieren zu wollen.
Auch Ben Henry Hass, Lana Krzizak, Franziska Sophie Dieck, Floris Klinner, Fina Brüser, Marlene Zündel und Sophie von Gynz Rekowski sammelten wertvolle Wettkampfpraxis und überzeugten mit beachtenswerten Leistungen. Weit wichtiger als die Leistungen waren die Erkenntnisse, die dass Trainerteam aus diesem Wettkampf für die weitere Planung der Saison f gewinnen konnten. Und selbst bei den Masters, die erst seit wenigen Monaten konzentriert trainieren wurde es nicht langweilig: Henning Hass, Jana Boehme, Sandra Sinzig und Sabine Römling, die die Mastersmannschaft um Steffi Weißenborn ergänzten,wagten sich erfolgreich auf neue Strecken und zeigten, dass Neugier und sportlicher Ehrgeiz keine Altersfragen sind.
Am Ende blieb vor allem eines hängen: viele lachende Gesichter, starke Leistungen und ein Team, das zusammenhält. Dazu zählen nicht nur die Sportler sondern auch die Trainer und vor allem die Kampfrichter, die dieses Mal durch Cindy Klinner die Wettkampfteilnahme erst möglich machte. Der TC Harz kehrte mit Rekorden, Bestzeiten und jeder Menge Geschichten im Gepäck zurück. Darüber hinaus wurden im Bundesverband einige Weichen gestellt, denn große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus – aber das ist eine andere Geschichte.

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Tauchsaison 2024 – Rückblick

Frank Schumm

TC Harz Wernigerode schaut auf das Jahr 2024 zurück
Wer sagt im TC-Harz ist nichts los, der irrt sich gewaltig!
Neben den aktiven Wettkampfsportlern gibt es auch aktive Hobbytaucher,
die das ganze Jahr ihrem Sport nachgehen.
Am Anfang des Jahres stand aber erst die Ausbildung im Vordergrund.
So wurde am 21.02. eine Informationsveranstaltung für den neuen Einsteigertauchkurs in der Cafeteria der Schwimmhalle in Wernigerode abgehalten, bei dem sich sechs Neulinge, jeden Alters, für den neuen Kurs interessierten und ihn in den drei Folgemonaten,
in Theorie und Praxis bestritten und erfolgreich abschließen konnten.
Im März gab es für unsere ehrenamtlichen Mitglieder, welche besonders im Verein aktiv tätig waren und sind, eine Dankeschön – Veranstaltung mit einer historischen Führung der Gräfin Anna (Fr. Dziekan) durch 45 von ca. 250 Räumen des Schlosses Wernigerode mit vielen Erzählungen aus der Geschichte des Schlosses und der Umgebung.
Das Ganze wurde mit einem gemütlichen Abendessen im Casa Vita, bei lustigen Tauchgeschichten abgerundet.
Außerdem erhielten am 13. März die Vereinsmitglieder einen Aufruf dem Online-Seminar von Dr. Michael Melter zur Geschichte der Dekompression, aktuellen Gaslösungsmodellen, der Gradienten Methode und der Erklärung des Sauerstofffensters zu folgen. Es ist also nicht immer ein vor Ort Termin erforderlich, um Interessantes zu erfahren. Im Nachhinein bot auch eine solche Veranstaltung genug Gesprächsstoff beim Treffen am Taucherraum.
Es fördert die Kommunikation über praktische Umsetzungsmöglichkeiten z.B. in der Auswahl der Tauchcomputer oder bestimmter Tauchgangsprofile.
Der Mai lud uns bei herrlichem Sonnenschein zu einer Eröffnungsveranstaltung einer neuen Tauchbasis am Löderburger See ein. Hier konnten wir mit Florian, dem TL und Eigentümer der neuen aber noch spartanisch eingerichteten Tauchbasis, über Zukunftspläne sprechen und einen TG im Löderburger See absolvieren. Leider war das Pflanzenwachstum noch am Anfang und die Fische hielten sich im Hintergrund.
Die frühen Ferien im Juni und Juli sorgen dafür, dass jeder selbst seinen Aktivitäten nachging. Highlight war deshalb ein Schnuppertauchen im Freibad Zilly, bei dem viele Kinder und ein paar mutige Erwachsene es sich nicht nehmen ließen, die Welt unter Wasser zu erkunden. Ein Ball und ein Wackelturm sorgten nach ein paar Minuten Gewöhnung, für weitere Abwechslung!
Im August überschlugen sich dann jedoch die Angebote.
Der Start war am Samstag den 3. August mit einer Vereinsfahrt zum Kulkwitzer See bei Leipzig. Auch hier hatten wir bestes Wetter, zwei tolle Tauchgänge mit jeder Menge Flora und Fauna, einem kleinem Flugzeug-Wrack und einer großen, mit Netzen behangenen, Übungsplattform, die auf mehreren Ebenen vollkommen mit Muscheln bewachsen war.
Diese filtern großflächig das Wasser und sorgen stets für eine gute Sicht.
Zusätzlich waren einige Partnerinnen mit angereist, die uns kulinarisch zwischen den Tauchgängen liebevoll versorgten.
Einfach toll und ein großes Dankeschön dafür.
Weiter ging es am folgenden Samstag in Edderitz mit dem „Tauchen der Generationen“.
Auch hier fanden sich wieder einige Taucher, die diese vom Landestauchsportverband finanzierte, vom Tauchclub Hurrikan gut organisierte, und von vielen Vereinen zahlreich besuchte Veranstaltung nutzen, um dieses Mal einen versunkenen Schatz zu finden.
Ich kann nur sagen, es hat einen riesen Spaß gemacht und wir waren verdammt knapp dran.
Aber vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal… Der Trostpreis war für uns ein leckeres Würstchen, Kaffee und Kuchen.
Am nächsten Samstag besuchten wir den TC-Orca Halle am Hufeisensee.
Hier wurden besonders bei mir viele Erinnerungen an vergangene Ausbildungslager des „TC-Harz“ wach. Es waren noch die Zeiten, bevor wir das Ausbildungsgewässer in Wegeleben hatten und wir hier auf dem Vereinsgelände zu Pfingsten oder an anderen verlängerten Wochenenden mit ehemals fünf Tauchlehrern die Ausbildung mit teilweise 10-15 Auszubildenden vollbrachten. Aber auch heute hat das liebevoll gestaltete Vereinsgelände viel zu bieten und lässt das Taucherherz über wie unter Wasser höher schlagen.
Im September fuhren wir, dieses Mal in der Woche, um dem Ansturm am Wochenende zu entgehen, nach Hemmoor an den Kreidesee, eigentlich einer der klarsten Seen Deutschlands. Leider hatten wir nicht das Glück und die Algenblüte vermieste uns, bis etwa in 10m Tiefe, die Sicht. Danach wurde es aber deutlich besser und wir hatten viele wundervolle Tauchgänge am Leuchtturm, Rüttler und wir konnten vom tiefsten Briefkasten Deutschlands, der sich in 19m Tiefe befindet und einmal wöchentlich geleert wird, einen Gruß nach Hause schicken. Auch hatten wir zwei Jubiläen zu feiern. Einmal den 800sten Tauchgang unseres Organisators Rainer und die auf den Tag genau 30-jährige Vereinszugehörigkeit unseres Taucherraumwartes Harald. Alles in allem wieder ein gelungener Ausflug!
Der Oktober, mit seiner herrlichen Färbung der Wälder, war der ideale Termin für eine Wanderung zu der sehr, sehr, sehr alten Humboldt-Eibe im schönen Bodetal.
Unser Wanderführer Jörg, nahm uns mit auf eine abenteuerliche, aber lustige Reise in die Natur und durch manche Erzählung auch in die Vergangenheit.
Anfangs dachten wir, es kommen alle ca. 150 Vereinsmitglieder mit zum Wandern, da an diesem Morgen in Thale emsiges Treiben herrschte. Aber leider fand zeitgleich der Wandermarathon von 42km statt, der viele Wanderer anlockte.
Unsere Wanderung war nicht so lang, jedoch fast so anstrengend ?
Wie ihr seht, war und ist eine Menge in unserem Verein los.
So wurde erst letzte Woche, durch gemeinsamen Einsatz, unser Kompressor nach 19 Jahren Laufzeit zu einer größeren Wartung zum Hersteller L&W geschickt.
Zum Jahresabschluss fand unser traditionelles Weihnachtstauchen am Samstag, dem 14.12. statt.
Alle Vereinsausflüge sind per Mail ausgeschrieben und meistens wird dazu nach Anmeldung immer eine kleine Whats-App Gruppe erstellt, in der dann alles Kurzfristige besprochen wird. Es wäre schön, wenn sich noch mehr von unseren ca.150 Mitgliedern daran beteiligen würden, gern auch die Wettkampfsportler!
Ich hoffe, wir sehen uns bei zukünftigen Events zahlreicher!

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Abseits des Wassers

Der Tauchclub sagt Danke

Mitglieder, die sich durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit für den Verein verdient gemacht hatten, folgten am 09.03.2024 einer Einladung auf das Schloss Wernigerode.

Dort wurden sie von Gräfin Anna (Fr. Dziekan) begrüßt. Bei einer historischen Führung durch 45 von ca. 250 Räumen des Schlosses erfuhren sie viel Interessantes aus der Geschichte des Schlosses, der Umgebung und aus dem Familienleben der Gräfin Anna und ihrem Ehemann des Grafen Otto Fürst zu Stolberg-Wernigerode. Mit Spannung lauschten alle Beteiligten ihren Worten.

Durch die vielfältigen Einblicke in die Vergangenheit und der leidenschaftlichen Erzählung der Gräfin verging die Zeit wie im Fluge und begeisterte alle Anwesenden.

Im Anschluss wurde im Casa Vita, in gemütlicher Atmosphäre, bei lustigen Tauchergeschichten und leckerem Essen, der Abend fortgesetzt und endete für alle als ein gelungenes Dankeschön für die geleistete Arbeit im Verein.