Kategorien
Flossenschwimmen Tauchaktionen

Weltmeisterschaft in Ägypten

Die Überraschung zu Beginn des neuen Jahres war bei Noah Dalichow groß, denn der Bundestrainer Leistungssport im Verband Deutscher Sporttaucher rief an und bat um seine Bewerbung für die Teilnahme an den Studentenweltmeisterschaften in Ägypten.

Leider hat es für Noah nie ganz für die Teilnahme an einem internationalen Jahreshöhepunkt gereicht, um so erfreulicher war es, dass er vom Bundestrainer das Vertrauen geschenkt bekommt unser Land bei den Studentenweltmeisterschaften mit zu vertreten. Hierbei handelt es sich damit um eine der bedeutendsten internationalen Veranstaltungen im studentischen Leistungssport. Die Studentenweltmeisterschaften vereinen Athletinnen und Athleten aus zahlreichen Ländern und gelten als hochkarätige Plattform für den sportlichen Wettbewerb auf internationalem Niveau. Die Teilnahme an diesem Wettbewerb stellt für Noah eine besondere sportliche Herausforderung dar. Hatte er doch im vergangenen Jahr aufgrund der Belastung durch das Studium seine aktive Karriere beendet. Über viele Jahre zählte er zu den besten Finswimmern in Deutschland. Gerade auf den BiFin Strecken und im Tauchen liegen seine Stärken. Nun bekommt er doch noch einmal die Gelegenheit, sich mit internationalen Spitzenathleten zu messen, wertvolle Wettkampferfahrungen unter professionellen Rahmenbedingungen zu sammeln und neue internationale Kontakte zu knüpfen. Gleichzeitig bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, seine sportlichen Fähigkeiten auf einer globalen Bühne unter Beweis zu stellen.

Neben dem sportlichen Aspekt wird die Studentenweltmeisterschaft auch eine wichtige Rolle für den interkulturellen Austausch spielen. Der Aufenthalt in Ägypten ermöglicht Begegnungen mit Studierenden aus unterschiedlichen Kulturen und fördert den internationalen Gedanken des studentischen Sports. Die bevorstehende Teilnahme im April stellt für Noah einen wichtigen Schritt zum Abschluss seiner sportlichen Karriere dar. Der Tauchclub Harz wünscht ihm dabei maximale Erfolge.

Text und Bild: Claudia Dalichow
Kategorien
Tauchaktionen

Thüringer Meisterschaften

Steffi Weißenborn schwimmt bei den Thüringer Meisterschaften zwei Deutsche Masters Rekorde für den TC Harz
Wenn 24 Sportlerinnen und Sportler im Alter von 9 bis 54 Jahren gemeinsam zu Meisterschaften anreisen, dann ist klar: Der TC Harz meint es ernst – und hat dabei auch noch jede Menge Spaß. Genau das bewies der Verein bei den diesjährigen Thüringer Meisterschaften in Erfurt und sorgte für Begeisterung auf und neben dem Becken.
Für die ganz großen Schlagzeilen sorgte Steffi Weißenborn. Mit nicht nur einem, sondern gleich zwei neuen deutschen Masters Rekorden ließ sie die Konkurrenz staunen und zeigte eindrucksvoll, dass Spitzenleistung und Vereinsverbundenheit beim TC Harz nicht nur bei den Kindern und Jugendlichen perfekt zusammenpassen. Ähnlich beeindruckend zeigte sich Matty Schmidt. Er ist seit Jahren in der Mannschaft etabliert und hatte offenbar beschlossen, das Wort „Bestzeit“ neu zu definieren. Bei jedem seiner Starts war die Uhr zum Teil deutlich schneller als je zuvor – ein persönlicher Rekord nach dem anderen, sehr zur Freude der Teamkollegen und Trainer.
Die jüngsten Teilnehmer Zoe Brüser, Luisa Naumann, Greta Böhme, Michel Fest und Jan Konstantin Römling wagten sich erstmals in ein Wettkampfgeschehen, das es in sich hatte. Ein rekordverdächtig großes Starterfeld, große Namen und viel Trubel – und mittendrin die jüngsten Wettkämpfer des TC Harz. Die 5 gingen mutig an den Start, sammelten Erfahrungen und durften am Ende stolz auf das Erreichte sein.
Dass die Saison für die Leistungsträger des Vereins offenbar keine Anlaufzeit braucht, bewiesen Noah Dalichow, Marnie Weißenborn, Oskar Hoffmeister, Erik Neumann, Emilius Rolle, Ronja Meyer und Mathilde Sinzig. Trotz des frühen Zeitpunkts im Jahr steigerten sie ihre persönlichen Bestleistungen und unterstrichen ihre Ambitionen sich als feste Größen in den Spitzen ihrer Jahrgänge etablieren zu wollen.
Auch Ben Henry Hass, Lana Krzizak, Franziska Sophie Dieck, Floris Klinner, Fina Brüser, Marlene Zündel und Sophie von Gynz Rekowski sammelten wertvolle Wettkampfpraxis und überzeugten mit beachtenswerten Leistungen. Weit wichtiger als die Leistungen waren die Erkenntnisse, die dass Trainerteam aus diesem Wettkampf für die weitere Planung der Saison f gewinnen konnten. Und selbst bei den Masters, die erst seit wenigen Monaten konzentriert trainieren wurde es nicht langweilig: Henning Hass, Jana Boehme, Sandra Sinzig und Sabine Römling, die die Mastersmannschaft um Steffi Weißenborn ergänzten,wagten sich erfolgreich auf neue Strecken und zeigten, dass Neugier und sportlicher Ehrgeiz keine Altersfragen sind.
Am Ende blieb vor allem eines hängen: viele lachende Gesichter, starke Leistungen und ein Team, das zusammenhält. Dazu zählen nicht nur die Sportler sondern auch die Trainer und vor allem die Kampfrichter, die dieses Mal durch Cindy Klinner die Wettkampfteilnahme erst möglich machte. Der TC Harz kehrte mit Rekorden, Bestzeiten und jeder Menge Geschichten im Gepäck zurück. Darüber hinaus wurden im Bundesverband einige Weichen gestellt, denn große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus – aber das ist eine andere Geschichte.