Tauchclub Harz e.V.

Archiv für 2013

Deutsche Jugendmeistertitel für David Stadler und Lucas Liebegut

Montag 12. August 2013 von (rn)

Die 44. Deutschen Jugendmeisterschaften beendeten die Flossenschwimmer des Tauchclub Harz mit 3 Einzeltiteln. Top Fit präsentierte sich die Mannschaft der Trainer Mario Koch, Jörg Fischer und Holger Dalichow in Rostock.
Erfolgreichster Sportler seitens des Vereins war David Stadler. Der 15 jährige war auf seinen starken Strecken, den 50m FS und den 50m AP nicht zu schlagen. Leider reichten die erzielten Zeiten nicht für einen der Plätze in der diesjährigen Jugendnationalmannschaft, so dass im nächsten Jahr noch mehr Gas gegeben werden muss, um dieses Ziel tu erreichen
Ebenfalls Siegreich präsentierte sich Lucas Liebegut dem ein Einzeltitel über die 100m FS, die er mit einer Zeit von 45,03s beendete, gelang. Lucas gelang zudem noch ein 3. Platz über die 200m FS den ein 2. Platz über die 50m FS. Ganz stark präsentierte sich neben den beiden älteren Sportlern Dominique Mäter. Zum ersten Mal bei den Jugendmeisterschaften am Start kehrte er gleich mit 3 Einzelmedaillien nach Hause. 1x Silber und 2x Bronze sowie ein 5. Und ein 6. Platz war der Lohn für seinen Trainingsfleiß. Ebenfalls eine Einzelmedaillie erreichte Michael Größler der einen 3. Platz über die 800m FS errang. Niklas Weller komplettierte die Jungenmannschaft. Auch er schlug sich achtbar im starken Teilnehmerfeld und erreichte als beste Einzelplatzierung Rang 5 über 800m FS. Die Mädchenmannschaft konnte in diesem Jahr zwar nicht mit Einzelsiegen aufwarten. Jedoch präsentierten Sie sich alle in hervorragender Form. Für Ulrike Becker, Johanna Schiller und Pauline Wesche waren es ebenfalls die 1. Dt. Jugendmeisterschaften. Pauline erreichte hier gleich auf Anhieb 3-mal den 3. Platz in der Jahrgangswertung. Nicht zum ersten Mal dabei war Henriette Dalichow die sich auch in diesem Jahr wieder gut in Szene setzen konnte. Der 2. Platz in der Jahrgangswertung über ihre Lieblingsdisziplin den 50m FS ist hier hervorzuheben. Gleiches gelang Ihrer Schwester Frederike über die 400m ST. Mit neuer persönlicher Bestleistung von 4.28,28 kam Sie ins Ziel.
Mit Marta Bergmann, Tessa Kühn und Luise Fischer verstärkten noch 3 Sprinter die TC Harz Mannschaft. Leider hatte vor allen Dingen Marta wieder das Pech auf Ihrer Seite. Eine Disqualifikation über die 50m FS begrub den Traum von der Einzelmedaillie. Für Luise Fischer und Tessa Kühn bedeuteten diese Dt. Jugendmeisterschaften so langsam Abschied vom Wettkampfsport zu nehmen. Beide Sportlerinnen werden sich im kommenden Jahr auf ihr Abitur konzentrieren. Die Trainerschaft wünscht beiden für dieses Vorhaben viel Erfolg.
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Teamchallenge Fußball 2013

Dienstag 9. Juli 2013 von (rn)

Hai Tauchers und Freunde anderer Sportarten,

trotz des verregneten Samstags haben 8 siegeshungrige tauchende Fußballer sich aufgemacht, und fantastisch gekämpft und einen grandiosen 2. Platz beim Fußballtunier des Harzer Teamchallenge geholt. Somit gehen wir als 3. in der Gesamtwertung und mit 4 Punkten Vorsprung vor unserem stärksten Gegner, der FSG Quedlinburg, als 1. in der Vereinswertung in die wohlverdiente Sommerpause. Dazu muss man wissen, dass wir das Spiel gegen die FSG auf Grund eines dummen Torwartfehlers mit 1: 0 in der letzten Minute verloren hatten. Insofern gilt mein Dank allen Mitstreitern, für Ihren Kampfgeist und die gute Einstellung und ein besonderer Dank geht an Nicole für das Super-Catering.

Hier der ergebnislink: http://www.ksb-harz.de/team-challenge.html

Also dann bis zum 21.09. zum Mountainbiken, alle die sich abstrampeln wollen, bitte meldet Euch. Es wird wieder zwischen Drei Annen Hohne Elbingerode und Mandelholz geradelt.

Im Anhang ein Foto von den Fußballern, dank Rosi auch in einheitlichen Fußballklamotten.

Ciao for now Dirk „KKH“ Landwehrs

fussball

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Pfingsttauchen 2013

Dienstag 21. Mai 2013 von (rn)

Liebe Tauchsportfreunde,

nicht mehr oft findet man Seen, in denen es was neues zu entdecken gibt. Zu Pfingsten hatte der TC Harz nach Wegeleben eingeladen. Doch niemand wußte wirklich, was uns hier erwartete.

Dieser Montag hat denkwürdige Ergebnisse geliefert:

Ein Vorauskommando hatte sich in geheimer Mission bereits vor dem Treffpunkt verabredet, um gründlichst gebrieft in dieses güllegrüne Hölle (32) abzutauchen. Das SEK hatte sich speziell präpariert (44), um wie es etwas bescheiden hieß „einen Etappensieg“ auf der Suche nach dem „Gold“ zu erringen. Schnell wurde im Hintergrund sichtbar eine Notfalltafel angebracht (32). Die Stimmung war sehr ernst (35). Vom Kommandoführer wurde uns ausdrücklich das zeigen von Fotos mit Erkennungscharakter untersagt. Ich halte mich dran Eile, versprochen! Nur ein unscharfes Foto kam durch die Zensur (41).

Nachdem wir nun eine erhebliche Zeitüberschreitung bei der Mission vermerkt hatten und unsere Kameraden schon innerlich als wohl für den nächstjährigen Vereinbeitrag rückständige Zahler eingestuft hatten, tat sich plötzlich etwas im See. Orangene Winkelemente, aufblasbar wohl, zeigten uns an: hier ist etwas gefunden worden (47). Oder waren unsere Kameraden in Not? Nach intensiver Beratung beschlossen wir, vorerst nicht die Rettungskette auszulösen. Bei der Sicht hätte es Stunden gedauert, bis jemand einen Taucher gefunden hätte. Und wer von uns (mal ehrlich) wollte in dieser zugigen Gegen den Pfingstmontag bis in die Nacht hinein verbringen. Und alles noch mit der Aussicht auf schlechte Nachrichten. Nein, praktischerweise wurde durchgezählt und erfreut festgestellt, dass nun das Grillgut reichen würde. Also: Grill anwerfen!

Völlig unerwartet erschien das SEK, scheinbar wohlbehalten und zerstörte mit dieser Überrumpelungsaktion unsere Pläne. Unter dem Einfluß einer schweren Stickstoffnarkose hörte man einige von einem weiteren Tauchgang reden. Hier schien also doch etwas Wichtiges verborgen worden zu sein vor uns Normaltauchern. Immerhin konnten wir soviel erfahren, dass der See wohl nicht vermint sei, gleichwohl eine riesige grüne Tonne herumschwamm, die nichts Gutes verhieß.

Deshalb nahmen Carsten und ich die Herausforderung an, uns in dieses noch nie vorher erkundete Gewässer zu wagen.

Schon beim Abtauchen merkten wir: es wird hart, bei diesen Sichtbedingungen von 1-3m und einem aufdringlichen grün den TG gemeinsam zu beenden (60). Plötzlich stand ein Wächter im Weg, als wir gerade in die grüne Hölle vorstoßen wollten (36, 39). Carsten konnte ihn beschwatzen und wir durften weiter. Do was war das? Eine seltsame Plattform auf 10m Wassertiefe mit völlig klarer Sicht (46). Hier schien sich schon lange keiner hin verirrt zu haben. Der Zweck dieser Einrichtung blieb für uns vorerst unklar. Doch wenige Minuten später- eine fliehende Gestalt (51). Nur dem Träger von Force Fins war es möglich, dem ominösen Monster zu folgen (60). Mit geschickter Nachahmung seiner Schwimmbewegungen gelang es kurzzeitig sein Vertrauen zu erschleichen (53). Der Anblick jedoch erschütterte uns. War dies der so lange vermißte legendäre Weltkriegsteilnehmer? War er wieder da? (56,56 Detail) Gut etwas schwammig war er schon und die Uniform schien auch nicht in bester Verfassung, aber Helm hatte er auf, war also gefechtsbereit. Doch ehe wir mit ihm noch ein Gespräch beginnen konnten, war er im grünen Nebel verschwunden.

Später kämpften wir uns noch durch einen Urwald (62, 66) und machten zur nervlichen Entspannung ein paar Tarierübungen. Zumindest dafür schien das Gewässer geeignet.

Wir möchten bitten, diese spektakuläre Begegnung vorerst nicht den Medien zu melden, sonst wird der See in bälde einem Heereslager gleichen. Außerdem bitte keinesfalls weiter nachforschen, wer zum Kern des SEK gehörte. Wir hörten nur raunen, dass man da noch mal hin müsse. Gold läge irgendwo verborgen. Na ja. Es wird ja gern etwas übertrieben in Taucherkreisen.

Zum Abschluss kam es noch zu einer kleinen Technikkonferenz mit dem technischen Leiter einer anderen Einsatzgruppe zur Ausrüstungsfragen beim Bojensetzen (73). Nach längerer Debatte konnte man sich einigen, dass alles so gemacht wird, wie der Kollege vom SEK dies wünscht. Bravo!

Letztlich überlebten alle und das ist ja erstmal das Wichtigste.

Schöne Pfingsten noch…

Gruß

Wolfgang

Bilder bitte anklicken…

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Deutsche Kindermeisterschaften 2013

Montag 22. April 2013 von (rn)

Malte Schüler und die Jungenstaffel dominieren bei den dt. Kindermeisterschaften

Bereits zum 11. Mal trug der Chemnitzer Tauchsportverein die deutschen Kindermeisterschaften im Flossenschwimmen aus. Alle Kinder bis 11 Jahre wetteiferten über die kurzen sowie die langen Finswimmingstrecken um den Titel Dt. Kindermeister bzw. Dt. Kindermeisterin 2013.
Herausragende Starter dieses Wettkampftages waren Matilda Hannes vom Tauchsportclub Erfurt JG 2003 und malte Schüler vom Tauchclub harz im JG 2002, die das maximal mögliche, d.h. 6 mal Platz 1 erkämpfen konnten.
Malte, bereits in diesem Jahr zum besten Nachwuchssportler des Landkreises harz des Jahres 2012 gekürt, überzeugte einmal mehr mit einer phantastischen Zeit über die 50m FS, die er in 24,15 s zurücklegte. Neben Malte ging im Jahrgang 2002 auch Nico Lissel an den Start. Zur Überraschung seiner Heimtrainer Holger Dalichow und Mario Koch überzeugte auch er mit tollen Bestzeiten auf allen Strecken. Platz 2 über die 400m FS und jeweils 3. Plätze über die 100 und 200m FS waren der Lohn für seinen Trainingsfleiß in den vergangenen Wochen. Leider bleib ihm die verdiente 2. Silbermedaille des Tages verwehrt, da er über die 50m FS aufgrund eines Wacklers auf dem Startblock disqualifiziert wurde.
Die beiden Starter im Jahrgang 2003 Louis von Gynz Rekowski und Noah Dalichow schafften in diesem Jahr leider nicht den Sprung unter die besten 3. Beiden Sportlern fehlte hier das nötige bisschen Glück, da z.T. die Entscheidung mit dem Anschlag fiel. Die erreichten Plätze 4-8 und der enge Abstand zum Podest stimmte die beiden dennoch positiv. „Im nächsten Jahr stehen wir wieder da oben und zeigen den anderen, dass mit uns Harzern immer zu rechnen ist.“
Nicht zu schlagen waren die 4 Jungs in den Staffelentscheidungen über die 4x50m und 4x100m FS. Bereits als schnellste Mannschaft gemeldet dominierten Sie diese Entscheidungen jeweils von Anfang an und überließen keinem anderen Verein auch nur einmal die Führung. Da sich keiner der 4 einen Patzer erlaubte hieß der zu verkündende Sieger dieser Entscheidungen: „Sieger wurde die Mannschaft des Tauchclub Harz. e.V. in der Besetzung Noah Dalichow, Nico Lissel, Louis v. Gynz Rekowski und Malte Schüler. Herzlichen Glückwunsch“.
Mannschaft1

Malte

Mannschaft 2

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Der Tauchclub Harz und der USV Halle führen ein Landestrainingslager in der Landessportschule in Osterburg durch

Donnerstag 11. April 2013 von (rn)

Die Osterferienwoche wurde vom Landestauchsportverband dazu genutzt die viel versprechenden Nachwuchstalente im Finswimming des Landes Sachsen-Anhalt in die Landessportschule nach Osterburg einzuladen. Die Teilnehmer des Tauchclub Harz und des USV Halle trafen zum ersten Mal außerhalb eines Wettkampfes aufeinander. Joanna Schiller, Dominique Mäter, Malte Schüler, Nico Lissel, Louis von Gynz Rekowski und Noah Dalichow, sowie Noah Bihari, Ruben Gerlach, Marlene Heller, Lucy Lichtenfeld, Julia Berger und Hanna Thiele waren aus Wernigerode bzw. aus Halle angereist um Kondition und Technik zu perfektionieren. Darüber hinaus sollten die Tage dazu dienen die Sportler einander näher zu bringen und zu einem Team zusammenzufügen. Nach der fast zeitgleichen Anreise und der ersten Kontaktaufnahme wurden die Eltern wieder nach Hause geschickt und das große Abenteuer Trainingslager begann. Die größte Überraschung für die Kinder waren die sehr gut ausgestatten Zimmer in der Sportschule. Sogar einen Fernseher gab es in jedem Zimmer. Die Anreise, die ungewohnte Situation und die vielen neuen Eindrücke führten zu wuseligen ersten Stunden und einer kurzen Nacht. Glücklicherweise waren die Wege zum Essen und den Trainingsstätten kurz, so dass die Ruhephasen maximal ausgenutzt werden konnten. Der Montagvormittag stand im Zeichen des Kennenlernens und lustiger Spiele. Wobei die Kinder lernten, dass Eisbären und Robben nicht nur im ewigen Eis leben. Die folgenden Tage waren vollgestopft mit Training im Wasser und an Land. Die ersten Einheiten fanden am frühen Morgen noch vor dem Frühstück statt. Damit die Kinder aber nicht mit leerem Magen schwimmen mussten, wurden sie mit Müsli- oder Schokoriegeln versorgt. Insgesamt standen in den vier Tagen zwölf Trainingseinheiten mit insgesamt 24 (!) Stunden Training auf dem Plan. Aber auch der Spaß kam an diesen Tagen nicht zu kurz. Ein Highlight war das Bowlen auf der hauseigenen Bowlingbahn. Malte Schüler feierte dort mit allen seinen 11.Geburtstag. Seine Mutti und Oma nahmen den weiten Weg auf sich um an dieser Feier teilzunehmen und die Kinder mit Süßigkeiten und selbst gebackenem Kuchen zu versorgen. Für Zerstreuung in den Pausen sorgte der Billardtisch im Entree der Sportschule. Beim Vergleich mit Queue und Kugeln fanden sich die Kinder aus den Vereinen schnell zusammen. Trotz oder wegen des intensiven Trainings vergingen die Tage sehr schnell. Am Abreisenachmittag konnten die Kinder im Wasser zeigen, dass ihre Talente nicht nur auf das Finswimming begrenzt sind. Das 1 Metersprungbrett sorgte für kreative Sprünge und strahlende Gesichter. Bei den abschließenden Staffelspielen bewiesen die Kinder, dass sie tatsächlich zu einem Team zusammengewachsen waren. Herkunft und Vereinszugehörigkeit spielten keine Rolle mehr. Jeder gab sein Bestes um zum Sieg seiner Mannschaft beizutragen. Die wirklich allerletzte Trainingseinheit fand in der Geräteturnhalle statt. Dort konnten die Kinder auf dem Trambolin, den Sprungbrettern, den Turngeräten und der Sprunggrube noch einmal ihrem Spieltrieb und ihren Talenten freien Lauf lassen. Doch wie immer wenn etwas so richtig Spaß macht, es geht immer viel zu schnell vorbei. Alle haben die vier Tage genossen und auch wenn es sehr anstrengend war, wollen alle beim nächsten mal wieder dabei sein. Der Abschied fiel schwer schwer und alle freuen sich schon auf ein Wiedersehen bei den Kindermeisterschaften in Chemnitz. Abschließend muss allen Mitarbeitern der Landessportschule ein ganz großes Lob ausgesprochen werden. Das immer sehr leckere Essen, der super Service und vor allem die durchweg sehr netten und hilfsbereiten Mitarbeiter der gesamten Sportschule hatten einen großen Anteil an dem Gelingen des Trainingslagers und der super Stimmung unter allen Teilnehmern.

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Tauchclub Harz vom Pech verfolgt

Donnerstag 11. April 2013 von (rn)

Eine Woche nach dem sehr erfolgreichen Start beim Weltcup in Lignano fand eine wichtige Standortbestimmung für die jüngsten Schwimmer des erfolgreichen Wernigeröder Vereins in Rostock statt. Die Ergebnisse beim Kinderpokal des TSC Rostock waren in der Vergangenheit richtungsweisend für die wenige Wochen später stattfindenden dt. Kinder- und Jugendmeisterschaften im Finswimming. In diesem Jahr war die Wernigeröder Mannschaft deutlich kleiner als in den vergangenen Jahren, da einige Sportler infektbedingt ihre Teilnahme absagen mussten. Da bei diesem Wettkampf nur der Verein die Gesamtwertung gewinnen kann, der mit zahlreichen Sportlern aufwarten kann, war in diesem Jahr das Ziel für den TC Harz mit Klasse statt Masse einen Podestplatz in der Gesamtwertung zu erzielen. Trotz erster großer Steine auf dem Weg zu ihrem Ziel, bereits vor dem ersten Start gingen bei zwei Sportlern die Flossen kaputt, verlief der erste Wettkampftag erfolgreich. Malte Schüler und Dominique Mäter gewannen in ihren Altersklassen sowohl die 100m FS als auch die 200m FS. Jacqueline Schröder und Henriette Dalichow belegten auf den gleichen Strecken sehr gute Podestplätze. Den Glanzpunkt setzte aber Lucas Liebegut, der mit einer herausragenden Leistung über die 50 m Streckentauchen nicht nur die gesamte Konkurrenz hinter sich ließ, sondern mit dieser Leistung auch die Führung in der Wertung um die beste Einzelleistung des Wettkampfes übernahm. Weiteren Anlass zur Freude gaben die hervorragenden Platzierungen und neuen Bestzeiten von Celina Rosenberg, Ulrike Becker, Pauline Wesche, Joanna Schiller und Nico Lissel. Leider musste der Trainer zahlreiche Disqualifikationen seiner Sportler hinnehmen. Besonders ärgerlich war die strittige Entscheidung der Kampfrichter, die zur Disqualifikation der Staffel der Jungen geführt hat, da diese sich ansonsten den ersten Platz erkämpft hätten. Überschattet wurde jedoch dieser Tag und somit der gesamte Wettkampf von einem Unfall am Nachmittag, bei dem sich Nico Lissel eine Platzwunde an der Stirn zuzog und für den restlichen Wettkampf ausfiel. Der Sonntag begann erneut mit einer Hiobsbotschaft. Ein Auto der Eltern einer Sportlerin war in der Nacht Ziel von Autodieben geworden. Glücklicherweise gelang es den Straftätern nicht das Auto zu entwenden, aber sie richteten erheblichen Schaden an. Entsprechend groß war die Aufregung nach der Entdeckung. Die Sportler trotzen der anhaltenden Pechsträhne mit sehr guten Leistungen und Platzierungen. Insbesondere der erste Platz von Jacqueline Schröder über die 50 m FS sorgte für große Freude. Konnte sie doch die ansonsten überragende Schwimmerin des TSC Rostock Lisa Dethloff erstmalig besiegen. Großes Lob gab es auch am zweiten Tag für die neuen Bestzeiten und Platzierungen verschiedener Sportlerinnen. Die jüngsten Starter des TC Harz Louis von Gynz Rekkowski und Noah Dalichow bewiesen an diesem Wochenende, dass sie trotz der Umstellung auf die ungewohnte Monoflosse den Anschluss an die Schnellsten ihrer Konkurrenz halten konnten. Auch wenn diesmal noch keine Spitzenplatzierungen dabei herauskamen, gehört den beiden die Zukunft. Großen Kampfgeist bewies Lucas Liebegut, der auf Grund einer Verletzung nur eingeschränkt trainieren und nur unter Schmerzen schwimmen kann. Das Pech blieb der Mannschaft auch auf der Zielgeraden des Wettkampfes treu. Beim letzten Start wurde der schon sicher geglaubte dritte Platz in der Gesamtwertung und auch der Pokal für die beste Einzelleistung, den bis dato Lucas Liebegut inne hatte, durch andere weggeschnappt. An dieser Stelle bedankt sich die gesamte Mannschaft bei Claudia Schiller und Claudia Dalichow für ihr selbstloses Engagement als Wettkampfrichter und für ihren großen Anteil an der guten Stimmung, die trotz der Pechsträhne in der Mannschaft herrschte.

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