Tauchclub Harz e.V.

Tauchclub Harz erfolgreich bei den Landesmeisterschaften

Dienstag 9. Juli 2019 von (dl)

Am 22 und 23.06.2019 fanden in Halle die Landesmeisterschaften im Finswimming und gleichzeitig der Sommersprintcup statt. Auf Grund der Terminverlegung in den Sommer gingen in diesem Jahr deutlich weniger Sportler für den Tauchclub Harz an den Start.
Nichtsdestotrotz konnten sich die Wernigeröder Schwimmspezialisten gegen die Konkurrenz behaupten. Am Ende der Landesmeisterschaften standen für die Mannschaft 23 Gold, 23 Silber und 8 Bronzemedaillen zu Buche. Als jüngster Teilnehmer der Mannschaft konnte sich Anton Beier auch einmal als Landesmeister feiern lassen. Spitzenreiter der Statistik ist Jan Henrik Hass, der fünf Landesmeistertitel erschwimmen konnte. Er gewann somit jede Strecke für sich entscheiden. Dominique Mäter, Nico Lissel, Noah Dalichow, Louis von Gynz Rekowski, Louis Mäter, Jamie Stöpel, Fynn Härter, Nino Omnitz, Julia Schäfer, Elisabeth Risse, Sophie von Gynz Rekowski, Marnie Weißenborn und Marlene Zündel komplettierten das gute Ergebnis. Außerhalb der Landeswertung im Rahmen des Sommersprintcups wussten die Wernigeröder Sportler zu überzeugen und konnten in der Gesamtwertung den zweiten Platz belegen. Ein besseres Ergebnis verhinderte die in diesem Jahr dezimierte Mannschaft, so dass nicht alle Jahrgänge durch Schwimmer besetzt werden konnten und entscheidende Punkte anderen Vereinen überlassen werden mussten.
Die Organisatoren des Wettkampfs ließen sich einen neuen und sehr spannenden Wettkampf, als Superfinale bezeichnet, einfallen. Hier gingen die 8 schnellsten Sprinter an den Start und im Abstand von jeweils 4 Minuten waren 3 x 50m Finswimming zu absolvieren. Wobei nach dem ersten und zweiten Durchgang die jeweils langsamsten zwei Sportler im darauffolgenden Durchgang nicht mehr starten durften. Bei den Mädchen konnte sich mit Marta Bergmann, eine ehemalige Sportlerin des TC Harz, die in Halle studiert und für den dortigen Verein an den Start ging, durchsetzen. Bei den jungen Männern konnten mit Dominique Mäter, Noah Dalichow und Jan Henrik Hass gleich drei Wernigeröder Schwimmer an den Start gehen. Hier lieferten sie sich packende Rennen. Jan Henrik war sehr stolz, dass er auch im zweiten Durchgang an den Start gehen konnte. Dominique und Noah lieferten sich über die vollen drei Durchgänge ein Kopf an Kopf Rennen. Dominique setzte sich schließlich als Sieger durch. Noah, der nur wenige Millimeter danach ins Ziel kam, wurde leider wegen eines Fehlstarts im letzten Rennen disqualifiziert. So lagen Freud und Leid sehr dicht bei einander. Noah war an diesem Tag nicht der einzige Pechvogel. So konnten Louis Mäter und Jan Henrik Hass nicht bei allen Starts ihre beste Leistung zeigen, da die sonst so zuverlässige Ausrüstung Mängel hatte. Noch schlimmer traf es Nico Lissel und Louis von Gynz Rekowski, die sogar wegen eines Defektes an der Schwimmbrille auf einer Strecke aufgeben mussten. Fynn Härter, Julia Schäfer, Marnie Weißenborn und Elisabeth Risse konnten, obwohl sie kurz vor den Meisterschaften von Krankheiten zurückgeworfen wurden, mit großem Kampfgeist und guten Leistungen überzeugen. Marlene Zündel, Sophie von Gynz Rekowski, Jamie Stöpel und Nino Omnitz belohnten sich am Ende einer langen Saison mit neuen Bestzeiten.
Schließlich sollen an dieser Stelle die Eltern erwähnt werden, die sich unermüdlich als Fahrer und Kampfrichter zur Verfügung stellen. In diesem Jahr bestand das Wettkampfgericht mit Elisabeth von Gynz Rekowski, Hanka Zündel, Claudia Dalichow, Henriette Dalichow und Mario Mäter zu einem wesentlichen Teil aus Harzer Kampfrichtern.
Somit können die Trainer Frederike Dalichow, Birgit Galler und Holger Dalichow auf eine erfolgreiche Saison mit vielen Erfolgen und Bestleistungen zurückblicken. Mit Zuversicht und neuen Ideen für die künftige Saison verließen sie Halle.
Einige Fotos von Steffi Hass sind hier veröffentlicht, der Artikel ist von Holger Dalichow geschrieben.



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Deutsche Jugendmeisterschaften in Rostock

Dienstag 28. Mai 2019 von (dl)

Nach den im letzten Jahr bei den Deutschen Jugendmeisterschaften errungenen Medaillen in den Staffel- und Einzelentscheidungen, reiste Trainer Holger Dalichow mit einem gewissen Erwartungsdruck nach Rostock. Dort fand in diesem Jahr der Jahreshöhepunkt der Finswimmer statt. Der 1. Tag bereits nahm ihm diesen Druck, denn mit insgesamt 4 Medaillen waren die Harzer wieder sehr erfolgreich. Gleich im ersten Wettkampf überzeugte Elisabeth Risse über die 50 m Streckentauchen mit einem 3. Platz in der Jahrgangswertung, was am Ende Platz 8 in der Gesamtwertung bedeutete. Noah Dalichow holte dann in der B-Jugend über seine Lieblingsstrecke die 50 m AP die Bronzemedaille. Er musste nur 2 älteren Sportlern die Mitglied der Nationalmannschaft sind, den Vortritt lassen. Sein Teamkollege Louis von Gynz Rekowski tat es ihm gleich und ertauchte sich in einem spannenden Wettkampf den 3. Platz über die 400 m Streckentauchen. In diesem Wettkampf wurde Nico Lissel sehr guter vierter. Nico, der sich zwischen den Prüfungen befand, konnte seine Bestzeit deutlich unterbieten. Der Höhepunkt des 1. Tages waren allerdings wieder die Staffeln. Die Mädchenstaffel des TC Harz erschwamm sich in der jüngsten Wertungsklasse, in der Besetzung Sophie v. Gynz Rekowski, Caroline Zahn, Elisabeth Risse und Julia Schäfer, in einem packenden Rennen buchstäblich auf dem letzten Meter den Meistertitel. Diese hervorragende Leistung gelang Ihnen noch einmal am Sonntag in der abschließenden 4 x 100 m FS Entscheidung. Die 2. Harzer Staffel, die der Jungen, konnte es den Mädels nicht ganz gleichtun. In einem nervenaufreibenden Rennen, mit mehreren Führungswechseln landeten Louis, Noah, Jan und Nico am Ende knapp geschlagen auf dem 3. Platz. Voller Hoffnung startete dann am Samstag der 2. Wettkampftag. In der gemischten Staffel über 4 x 50m FS mussten sich die Flossis Louis Mäter, Jan Henrik Hass, Anne Charlotte Zahn und Toni Maria Schäfer mit dem 4. Platz in ihrer Altersklasse zufriedengeben. Trotz starkem Kampf reichte es am Ende knapp nicht für eine Medaille. So wie der Tag begann setzte er sich leider fort. Das Quäntchen Glück fehlte den Harzern an diesem Tag. Trotz vieler neuer Bestleistungen reichte es oft nicht für eine Platzierung unter den besten 6. Knapp an einem Podestplatz vorbei schwamm Dominique Mäter über die 200 m FS. Für Jan Henrik stand am Ende des Tages ein 5. Platz über die 200 m FS und Platz 6 über die 100 m FS zu buche. Oft fehlten den Harzern nur Hundertstelsekunden für eine Podestplatzierung. Nach einer deutlichen Ansprache des Trainers am Samstagabend wollten alle Sportler am Sonntag noch einmal angreifen. Mit einem 4. Platz über die 100 m Streckentauchen von Noah gelang ihm dies mit einer super Zeit. Noch besser machte es Louis von Gynz Rekowski, der über die 400 m FS zeigte, welch Potenzial in ihm schlummert und über sich hinauswuchs. Am Ende wurden sein Mut und die gute taktische Leistung mit einem 3. Platz belohnt. Nico steigerte sich im gleichen Rennen erneut um mehrere Sekunden die am Ende Platz 5 bedeuteten.
Das sich die 4 Jungs aus der Staffel am Sonntag nicht wieder mit Patz 3 begnügen wollten, zeigte auch dieses Rennen. Bei andauernden Führungswechseln während des Rennens, konnte am Ende nur der gewinnen, der das beste Stehvermögen hat. Den Harzer Jungs fehlte auch hier ein Quantum Glück, waren sie auf einer ungünstigen Bahn eingeteilt und durch die Wellen der auf den Nachbarbahnen schwimmenden, sehr schnellen Staffeln behindert. Ihnen waren nun die 3 langen Wettkampftage anzumerken. So gelang es Ihnen nicht, wie den Mädchen zuvor, den Deutschen Meistertitel zu erringen. Am Ende waren sie dennoch über die Bronzemedaille glücklich, denn wie sich am Ende zeigte haben sie nicht Gold verloren, sondern Bronze gewonnen. Die mitgereisten Eltern waren allen Sportlern an diesem Wochenende eine große Unterstützung. Da die Mannschaft sich nicht in einem Hotel verwöhnen lassen wollte, entschied man sich im Vorfeld für die Übernachtung in Ferienhäusern. Großartig empfanden es die Sportler und Trainer, wie sich die Eltern um alles gekümmert haben. Vom Kochen, über Frühstück machen, Einkaufen und Grillen war alles perfekt vorbereitet. So konnten alle diese besondere Gemeinschaft genießen. Sportler und Trainer wollen auf diesem Wege noch einmal Danke sagen. Großer Dank geht auch an die Kampfrichter. Vor allem Elisabeth von Gynz Rekowski. Sie war an allen 3 Tagen im Einsatz und hat damit zu einer gelungenen Meisterschaft beigetragen
„ Ich bin nun doch erleichtert, dass alles so gut lief. Durch viele krankheitsbedingte Ausfälle in der Vorbereitung, konnte ich nur sehr schwer einschätzen wo meine Sportler jetzt stehen. Ich bin sehr erfreut darüber, dass einige Sportler wie z.B. Louis Mäter deutliche Leistungssteigerungen zeigen konnten. Das motiviert für die nächsten Trainingseinheiten.“, Trainer Holger Dalichow nach dem Wettkampf.
Für die Harzer Flossis stehen nun noch am 15. Juni die Landesmeisterschaften verbunden mit dem Sommersprintcup in Halle auf dem Programm, ehe es dann für Sportler und Trainer in die wohlverdiente Sommerpause geht.

dav

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Kinderpokal Rostock

Mittwoch 10. April 2019 von (dl)

Eine Reise die ist lustig, eine Reise die ist schön und so kann man was erleben……
Unter diesem Motto machten sich 12 Finswimmer das Tauchclub Harz am letzten Märzwochenende auf den Weg nach Rostock. Währenddessen die Großen Sportler das Wettkampfwochenende in Italien beim Weltcup verbrachten, testeten die kleinen noch einmal ihre Form beim Rockocker Kinderpokal. Mit der Ostsee vor der Tür und der Sonne im Gesicht waren alle Voraussetzungen vorhanden, um ein erfolgreiches Wochenende einzuläuten. Mit insgesamt 25 Podestplatzierungen, darunter 4 erste Plätze, 5 zweite und 1 dritter Platz war die Ausbeute überraschend gut. Für Anton Beier im Jahrgang 2011 war es der erste richtige Flossenwettkampf. Da er der Jüngste Sportler der Mannschaft in diesem Jahr war, kümmerten sich seine männlichen Mannschaftskollegen Jamie Stöpel, Fynn Härter und Matty Schmidt sehr um ihn, denn vor den Starts war die Nervosität sehr groß. Highlight waren die beiden Staffelentscheidungen wo die 4 gemeinsam 2 x den 1. Platz belegen konnten. Fynn belegte zudem den 1. Platz über 50m FS. Im selben Wettkampf kam Mannschaftskamerad Jaime auf Platz 2.
Bei den Mädchen war die Konkurrenz vor allem in den Jahrgängen 2006/2007 und 2008/2009 sehr groß. Einen Podestplatz zu erkämpfen war sehr schwer, umso mehr freute es die mitgereisten Trainer Frederike und Claudia Dalichow das Caroline Zahn über 25 m AP den 3. Platz belegen konnte.Einen 5. Platz belegten Sophie von Gynz Rekowski über 25 m AP und zu dem gab es für Marnie Weißenborn einen 4. Platz über 100 m FS. Elisabeth Risse gelang über 100m FS der Sprung unter die besten 6. Knapp 7. wurde Marlene Zündel über die 400m FS. Für Henriette von Zweidorf stand, als bestes Ergebnis ein 8. Platz über die 25 m AP zu buche. Trotz der nicht immer erreichten Platzierung unter den besten 6, bei zum Teil über 30 Startern freuten sich die Trainerinnen und mitgereisten Eltern über sehr viele neue persönliche Bestzeiten. So gelang der gesundheitlich sehr angeschlagenen Toni Maria Schäfer eine neue Bestzeit über 50m FS. Ihre Schwester Julia tat es ihr gleich. In er abschließenden 4x50m Staffel über 4x100m FS im Jahrgang 2004 und jünger erreichten Caroline, Sophie, Julia und Elisabeth einen hervorragenden 6. Platz. Diese Staffelbesetzung lässt hoffen auf ein sehr gutes Ergebnis bei den Dt. Jugendmeisterschaften Ende April. Bis dahin heißt es aber weiterhin fleißig trainieren und vor allem weiterhin die Schwimmtechnik zu verbessern.

Artikel Claudia Dalichow Foto Biggi Linde

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Ehrungen für den Tauchclub Harz in Halle und Halberstadt

Dienstag 2. April 2019 von (dl)

Auf Einladung der Vorsitzenden der Sportjugend des Landes Sachsen-Anhalt Christin Wunderlich, reisten 4 Sportler des Tauchclub Harz e.V. 9. März nach Halle zur Ehrung der besten Nachwuchssportlerinnen und Sportler Sachsen Anhalts.
Eingeladen waren alle Sportler, die im Wettkampfjahr 2018 Medaillen bei Deutschen Meisterschaften erringen konnten.
In einem feierlichen Rahmen nahmen Noah Dalichow, Louis von Gynz Rekowski, Dominique Mäter und Nico Lissel die Glückwünsche entgegen.
Ebenfalls anwesend war an diesem Tag vom Harzer Schwimmverein Mateja Vasic, der an der Sportschule in Halle trainiert und seit diesem Jahr für die DLRG-Ortgruppe Wernigerode bei Wettkämpfen an den Start geht.
Sportlerehrung des Landkreis Harz
Eingeladen zur Sportlerehrung des Landkreises Harz war am 22. März Noah Dalichow. In seiner Kategorie „Nachwuchssportler nichtolympischen Disziplin bis 18 Jahre“ wurde er zum Sportler des Jahres gewählt. Vertreten vor Ort durch seine Schwester Henriette, dankte er den Anwesenden für diese Ehrung mit einem Video aus Italien von der 2. Weltcuprunde im Finswimming

dav

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Tauchclub Harz bei den Berliner Meisterschaften

Dienstag 2. April 2019 von (dl)

Am frühen Morgen des 03. März ging es für 18 Harzer Flossenschwimmer in die Hauptstadt, um dort bei den Berliner Meisterschaften an den Start zu gehen. Alle Sportler starteten an diesem Tag nur in der offenen Wertung der jeweiligen Altersklasse. Vorrangig ging es an diesem Tag darum, die Normzeiten für die Deutschen Kinder- und Jugendmeisterschaften im April zu erfüllen.
Zum ersten Mal gingen Sophie von Gynz Rekowski und Elisabeth Risse mit der sogenannten Wettkampfflosse an den Start. Beide konnten auf allen Strecken neue persönliche Bestzeiten erzielen, sodass sie sich am Ende über vordere Plätze in der offenen Wertung freuten. Für Bastian Märkisch war dieser Wettkampf der Erste, bei dem er für den Tauchclub Harz startete. Umso mehr freuten sich die Trainer über seine guten Ergebnisse. Der Einstieg ist gelungen.
Auch Marnie Weißenborn, Marlene Zündel, Fynn Härter und Matty Schmidt konnten durch ihren Trainingsfleiß vordere Plätze und Bestzeiten erzielen. Sie sind die Medaillenhoffnungen des Tauchclub Harz bei den am 6. April stattfindenden Dt. Kindermeisterschaften in Chemnitz. So belegten Marnie und Marlene über 400m FS einen sehr guten zweiten und dritten Platz in ihrer Altersklasse. Und auch Fynn und Matty behaupteten sich mit einem ersten und dritten Platz über die 50 m FS. Bei Louis Mäter brachte die Technikumstellung im Training neue persönliche Bestzeiten, so dass er und sein Trainer Holger Dalichow sich auf einem sehr guten Weg befinden. Für Julia und Toni Maria Schäfer war dies der erste Wettkampftest in dieser Saison. Beide nutzten den Wettkampf als Standortbestimmung und möchten nun ihre gezeigten Leistungen nun stetig verbessern.
Da ein Wochenende zuvor im ungarischen Eger die erste Weltcuprunde der Finswimmer stattfand, bei der auch die Harzer Finswimmer nicht fehlen wollten, konnten Noah Dalichow, Nico Lissel, Jan Henrik Hass und Louis von Gynz-Rekowski ihre in Ungarn gezeigten Leistungen trotz der Wettkampffülle bestätigen oder sogar noch einmal verbessern. So gelang es Jan Henrik Hass über 400m FS in der tollen Zeit von 3:55,40 Minuten das Rennen zu beenden. Auch Louis von Gynz-Rekowski konnte zeigen, dass er mit einer Zeit von 0:46,65 Sekunden über 100 m Streckentauchen ganz vorne mithalten kann. Sein Freund und Trainingskamerad Noah Dalichow konnte ebenso, trotz vergessenem Wettkampfanzug, eine neue Bestzeit knapp über 45 Sekunden erzielen. Dominique Mäter noch am Vorabend als Cheforganisator der Oberstufenparty seiner Schule unterwegs, zeigte trotz kurzer Nacht in Berlin sehr gute Leistungen, die darauf hoffen lassen seine Zielzeit über 200m FS 1:36,9 im Jahr 2019 zu erreichen.
Leider konnten Henriette von Zweidorf und Nino Omnitz krankheitsbedingt nicht mit nach Berlin fahren. Sie haben jetzt bei den nächsten Wettkämpfen wieder die Chance um die Medaillen mit zu schwimmen
Der Beitrag ist von Henriette Dalichow, die Fotos von Steffi Weißenborn

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Weltcup im Finswimming in Eger mit Wernigeröder Beteiligung durch den TC Harz

Dienstag 12. März 2019 von (dl)

Am letzten Februarwochenende jeden Jahres startet die Weltcupsaison der besten Finswimmer im ungarischen Eger. In diesem Jahr gingen, aufgrund der bereits in diesem Jahr gezeigten Leistungen, erstmalig vier Sportler der Tauchclub Harz in Eger an den Start. Nach einer sehr frühen Abfahrt und einem längeren Stau in Budapest erreichte bei Kaiserwetter die gut gelaunte aber müde Wernigeröder Delegation die Wettkampfstätte. Die Anmeldung und Kontrolle der Ausrüstung ertrugen alle geduldig. Danach worden das Hotel gesucht und die Zimmer bezogen. Sowohl das Hotel als auch die Zimmer waren sehr komfortabel und nach fast 12 Stunden Anreisebleib noch etwas Zeit für eine Siesta. Am Abend hieß es dann sich mit der Wettkampfstätte vertraut zu machen. Unsere Sportler teilten sich die Bahn mit einer französischen und einer italienischen Abordnung. Dennoch blieb genug Platz für ein erstes Kennenlernen des Wettkampfbeckens und zur Lockerung der von der Fahrt müden Glieder. Danach wurden wir ungewöhnlich schnell und aufmerksam im Hotel mit dem bereits herbeigesehnten Abendessen versorgt. Am Samstagmorgen, nach einem erholsamen Schlaf und einem reichhaltigen Frühstück, fanden sich die ersten Starter Noah Dalichow und Jan Henrik Hass zum Einschwimmen für ihren ersten Start ein. Hier bekamen die Jungs, die immerhin zum ersten Mal an einem Weltcup außerhalb Deutschlands teilnahmen, große Augen um das Gewusel im und um das Becken herum. Immerhin gingen 460 Athleten aus 16 Ländern an den Start und die Zeit sowie der Raum für das Einschwimmen sind begrenzt. Doch Jan und Noah fanden sich schnell mit den Bedingungen zurecht und bereiteten sich auf ihren ersten Start vor. Für beide hieß es die 50 Meter Apnoe, zu absolvieren. Beide erreichten die vom Trainer gestellte Zielzeit. Wobei Noah als Spezialist für die kurzen Strecken einen hervorragenden 19. Platz erreichte. Jan konnte mit einem 31. Platz unter den Besten der Welt sehr zufrieden sein. Die Mannschafts-kammeraden Nico Lissel und Louis von Gynz Rekowski unterstützten Jan und Noah in der beeindruckenden Halle und waren begeistert von der positiven Stimmung. Schließlich hieß es für beide und Jan nach der Mittagspause über die 200m Finswimming an den Start zu gehen. Louis und Jan gelang es ihre alten Bestmarken um mehrere Sekunden zu verbessern. Nico, der wegen einer längeren Krankheit noch Trainingsrückstand hat, schwamm an seine Bestmarke heran. Dieser positive erste Tag machte allen Lust auf die Wettkämpfe am Sonntag. Die Trainer aller deutschen Vereine trafen sich am Abend noch einmal zu einem intensiven Gedankenaustausch. Mit frischen Eindrücken und dem Kopf voller neuer Ideen war diese Nacht kürzer als gewünscht. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es für Louis, Nico und Noah erneut in die „Waschmaschine“ des Einschwimmens. Nach dieser perfekten Vorbereitung für die kommenden 100m Finswimming folgte eine Schrecksekunde für Noah. Beim Anziehen seines Wettkampfanzuges ging der Reißverschluss kaputt. Kurzer Hand wurde durch den Trainer und die Betreuer mittels Tape versucht zu retten, was zu retten war. Offensichtlich mit Erfolg, denn Noah konnte seine Bestzeit aus dem vergangenen Jahr um über 1 Sekunde verbessern. Zum großen Glück des Pechvogels Noah, war ein Anbieter für Rennanzüge in der Schwimmhalle, so dass kurzerhand ein neuer Anzug gekauft wurde. Jan nutzte die Gunst der Stunde und überzeugte seine Eltern ebenfalls einen Rennanzug zu kaufen. Somit konnten die beiden in ihrer Alters-und Leistungsklasse wieder Chancengleichheit herstellen. Louis und Nico gingen am Vormittag noch über die 400m Finswimming, der Paradedisziplin der beiden, an den Start. Beiden war die Lust auf dieses Rennen im Vorfeld anzusehen. Die Taktik stand fest und einem guten Ergebnis nichts im Wege. Louis verbesserte seine Bestzeit um sagenhafte 7 Sekunden und Nico schwamm auf die Sekunde genau seine Bestzeit. Nach der Mittagspause mussten dann noch einmal Jan und Noah an den Start. Jan mit neuem Rennanzug und breiter Brust verbesserte seine alte Bestleistung deutlich. Noah, von dem Ereignissen um den kaputten Rennanzug und den darauf folgenden Wirren um den Neukauf doch mitgenommener als erwartet, konnte hier die Zielzeit nicht ganz erreichen. Dennoch schwamm er nur wenige Hundertstelsekunden an einer neuen Bestzeit vorbei. Und erreichte wieder eine Platzierung in den Top 20. Mit sehr guten Leistungen, voller neuer Eindrücke und positiven Gefühlen trat die kleine Wernigeröder Abordnung den Heimweg an. Die Sportler nutzen die Zeit und schliefen sich fit. Der Trainer und die Betreuer steuerten den Kleinbus, der dankenswerter Weise vom Autohaus Wernigerode zur Verfügung gestellt wurde, sicher in dem Harz zurück. In Wernigerode angekommen wurden die Sportler mit müden aber leuchtenden Augen am ganz frühen Montagmorgen von ihren Eltern freudig empfangen. Den Eltern gebührt an dieser Stelle auch der Dank, denn ihre Vorbereitungen und die intensive Unterstützung der Sportler ermöglicht es den Jugendlichen solche herausragenden Wettkämpfe erleben zu können. Die mit gereiste Vereinsvorsitzende Birgit Galler betont, dass ein ganz besonderer Dank Henning Hass gelte, der den Großteil der tausenden Kilometer den Bus fuhr und ganz wesentlich am guten Ergebnis der Sportler durch seine Unterstützung beigetragen hat.

dav


dav


Bilder und Artikel von Holger Dalichow

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